Heilpflanzen

Das Studium der Heilpflanzen und ihrer Anwendung geht auf eine sehr alte Tradition zurück. Der Mensch hat seit jeher in der Natur nach Mitteln gesucht seine Krankheiten zu heilen.

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Malve

Die ältesten Zeugnisse der Heilpflanzenkunde finden wir ca. 2000 v. Chr. in China. Später sind es die Ägypter, die uns tiefgehende Kenntnisse und raffinierte Zubereitungen der Heilpflanzen überliefert haben. Es folgten im Alten Griechenland die berühmten Asklepiaden, Ärzte und Priester, zum Beispiel Hippokrates, Theophrast von Eresos, Plinius der Ältere, Galen und Dioskurides.

Im Mittelalter begegnen wir schließlich Persönlichkeiten wie der Hl. Hildegard von Bingen, Paracelsus, Cardano, Hahnemann und vielen anderen, die alle – oft mit viel Mut – an sich selbst die Kraft der Pflanzen ausprobierten, um ihre Heilwirkung kennenzulernen.

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Salbei

Auch Tommaso Palamidessi, der Gründer der Archeosophischen Schule, hat viele Selbstversuche durchgeführt, um die Heilkräfte von Pflanzen, Nahrungsmitteln und Mineralien besser verstehen und nutzen zu können. Die Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Forschung und Studien stellt er uns unter anderem im „Kleinen Heilpflanzenbuch“ zur Verfügung.

Unsere Kurse bauen auf diesem „Kleinen Heilpflanzenbuch“ auf. Darin werden 24 Heilpflanzen vorgestellt, mit denen der überwiegende Teil akuter und chronischer Störungen und Krankheiten behandelt werden kann. Eine Pflanze ist ein lebendiges Wesen mit einem stofflichen Körper, einem energetischen Körper und einer Seele. Das Wissen um die feinstoffliche Beschaffenheit der Pflanzen wird durch die wissenschaftlichen Forschungen der Archeosophischen Medizin erweitert.

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Löwenzahn

Bei der Vermittlung dieser komplexen und wertvollen Kenntnisse ist es uns wichtig, sowohl fundiertes theoretisches Wissen als auch konkretes praktisches Handwerkszeug an die Hand zu geben. In unseren Vorträgen und Workshops behandeln wir ausgewählte  Schwerpunkte, mit Ausrichtung auf die ensprechenden Jahreszeiten, auf die individuelle Konstitution und auf die unterschiedlichen Temperamente (Paracelsus).